Das neue Gendiagnostikgesetz tritt am 01.02.2010 in Kraft
Ab 01.02.2010 gelten strenge Kriterien für Gentests und Vaterschaftstests. Gentests dürfen dann nur noch von Ärzten durchgeführt werden, Vaterschaftstests (bei denen ja keine Gene analysiert werden) von Ärzten oder ausgewiesenen Sachverständigen. Die Delphitest GmbH wird von Herrn Dr. Frank Pfannenschmid geleitet, welcher bereits langjährig auf dem Gebiet der Verwandtschaftsanalyse als Sachverständiger tätig ist. Im Internet finden Sie aber auch Anbieter, die nicht als Sachverständige anerkannt sind und damit gegen das GenDG verstoßen.
Was ändert sich für den Kunden?
Neues Gesetz erleichtert Vaterschaftstest
Seit 01. April 2008 gilt in Deutschland ein neues Gesetz, welches zweifelnden Vätern erlaubt, auch gegen den Willen der Mutter die Vaterschaft feststellen zu lassen. Verweigert die Mutter ihre Zustimmung zu einem privaten Test, kann der Putativvater bei Gericht eine Vaterschaftsfeststellung erwirken. Er hat dann die freie Wahl, welches Labor für ihn den Test durchführt. Wird die Vaterschafts ausgeschlossen so könnte in eienm zweiten (gerichtlichen) Schritt - wie schon nach altem Recht - die Vaterschaft angefochten werden. Das Recht zur Feststellung der Vaterschaft gilt auch ür alle anderen Beteiligten, also für nicht nur für den Vater, sondern auch für die Mutter und das Kind. Allerdings kann die Vorgehensweise nach diesem neue Gesetz niemals den heimlichen Test ersetzen, da ein zweifelnder Mann dafür seine Zweifel gegenüber den anderen Beteiligten offenlegen müsste, und es dadurch häufig zu erheblichen Verunsicherungen des Kindes und Krisen in der Partnerschaft kommt. Ein heimlicher Test ist deshalb in vielen Fällen unumgänglich um den Familienfrieden zu wahren und allen Beteiligten - besonders dem Kinde - die unnötigen seelischen Belastungen eines gerichtlichen Tests zu ersparen. Durch ein Gerichtsverfahren wird die Ehe oder Beziehung der Eltern gestört, Anwälte und Richter kosten unnötig viel Geld, und die Kinder werden psychisch schwer belastet.
In ca. 80 % der Vaterschaftstests wird die Vaterschaft bestätigt. Ein heimlicher Test verhindert also in den meisten Zweifelsfällen, dass ein teures Gerichtsverfahren die Beziehung zwischen Vater und Kind oder zwischen Vater und Mutter stört. Und selbst bei einem negativen Test hat der Mann die Möglichkeit, die soziale Vaterschaft gegenüber dem Kind weiter auszuüben ohne die Beziehung zu belasten und die Vaterschaft gesetzlich anzuerkennen.
letzte Aktualisierung: 04 Januar 2010